Das neue Corona Virus hat die Welt fest im Griff und beschäftigt uns alle im Privaten und im Geschäftsalltag.

Was bedeutet dies für amanox solutions? Was tun wir? Wie helfen wir unseren Kunden?

Das Wichtigste:  Sicherstellung des physischen und psychischen Wohls unserer Mitarbeitenden.

Seit 3 Wochen arbeiten unsere Mitarbeitenden weitgehend im Homeoffice. Wurden in den ersten Tagen und Wochen teils noch vor Ort Termine bei unseren Kunden wahrgenommen, sind solche Einsätze zwischenzeitlich auf ein absolutes Minimum beschränkt. Durch die Nähe unserer Büroräumlichkeiten zum Bahnhof Bern ist amanox traditionell stark auf den öV fixiert, gegenwärtig bevorzugen wir es mit dem Auto zu unseren Kunden zu fahren.

Wir wollen verhindern, dass wir uns gegenseitig anstecken. Die Mitarbeitenden sind daher angehalten zu melden, wenn sie in Kontakt mit Corona Verdachtsfällen oder Kranken gekommen sind. Ebenfalls sollen allfällige Reisen in Risikogebiete gemeldet werden.

Der Umzug ins Homeoffice fällt nicht allen gleich leicht, einiges muss geregelt werden und angepasst werden: Einrichten einer geeigneten Infrastruktur in den eigenen 4 Wänden, Kinderbetreuung und Arbeiten vereinbaren, fehlende soziale Kontakte und nicht zu vergessen fehlender Arbeitsweg.

Ich stelle fest, dass wir uns einigermassen gut in der neuen Situation zurechtgefunden haben:

  • Beibehaltung einer Tagesstruktur, Bewegung, Trennen von Geschäftlichem und Privatem.
  • Viele Termine mit Kunden und Peers können virtuell abgehalten werden (der tägliche virtuelle Coffee Break ist gut besucht)
  • Arbeitsschritte werden effizienter abgewickelt
  • amanoxians zeichnen sich durch eine extreme Flexibilität aus, lassen sich nicht unterkriegen und stellen sich auch in der Krise in den Dienst der Kunden. Nicht zuletzt behalten wir immer eine Prise Humor!

Die Sicherstellung unsere Services für unsere Kunden ist für uns ein zentrales Anliegen. Die Arbeiten in Kundenprojekten gehen bis jetzt weiter, weitestgehend remote durch unsere Engineers aus dem Homeoffice. Vereinzelt müssen unsere Engineers bei den Kunden vor Ort sein (z.B: Installation von HW, kritische Supportfälle) – diese Einsätze werden unter Berücksichtigung der geltenden Vorschriften geleistet.

Bis jetzt können wir alle unsere Leistungen für unsere Kunden vollbringen. Wir gehen davon aus, dass wir dies weitgehend auch können, wenn das Team zu einem Drittel ausfällt. Unseren betriebskritischen Supportverpflichtungen können wir auch bei einem Ausfall der Hälfte der Belegschaft nachkommen.

Wir sehen, dass die aktuelle Situation eine grosse Herausforderung für unsere Kunden darstellt. Wir helfen gerne im Rahmen unserer Möglichkeiten:

  • Unterstützung durch unsere Fachkräfte bei Personalengpässen (Krankheitsfälle, Quarantäne, Kinderbetreuung)
  • Unterstützung bei der Etablierung von Homeoffice Infrastruktur (Desktop as a Service)
  • Skalierung der belasteten Infrastruktur (Monitoring und Alarming, Disaster Recovery Site, Cloud Bursting,…)
  • Vermehrtes Homeoffice birgt ein hohes Sicherheitsrisiko (Schutz vor Ransomware, Notfall Notification)
  • Skalierbare und robuste Kundenkontakt Center damit unsere Kunden auch im Notfall erreichbar sind
  • Bei den IT-Mitarbeitenden besteht Bedarf an online Trainingsmöglichkeiten. Unsere Veranstaltungen (Bootcamps, meet – up, Trainings) werden online angeboten und wir bauen das Angebot aus.

Welche Auswirkungen die aktuelle Krise langfristig auf uns haben wird lässt sich im Moment schwer abschätzen, sie sind stark abhängig von der Dauer der aktuellen Situation. Persönlich bin ich davon überzeugt, dass die Krise auch Chancen bringt und uns langfristig prägen wird.

  • Prozesse werden rasch und unkompliziert verschlankt und digitalisiert
  • Neue flexible Arbeitsmodelle werden sich in Bereichen breit machen wo, das vorher nicht denkbar war
  • Geschäftlich wird weniger gereist
  • Skalierbare und robuste IT Architekturen erhalten mehr Gewicht ohne Clouddienste ist dies nicht erreichbar

Wir alle sind betroffen von dieser ausserordentlichen Situation, ich hoffe, dass die Solidarität unter den Menschen auch darüber hinaus Bestand hat.

Martin Schor, Geschäftsführer Amanox