Armstrong Angwilli
Cloud Engineer, 44-jährig aus Winterthur, 2 Kinder Jed (14) und Stacey (12)

«Use your smile to change the world, don’t let the world change your smile»

Man sieht es auf den ersten Blick: Ich bin ein Mensch, der gerne lacht und positiv durchs Leben geht. Als geborener Süd-Kamerunianer kam ich im Jahr 2000 in die Schweiz und musste mich zu Beginn an die etwas distanzierte Schweizer Art gewöhnen. Die Schweizer sind es sich nicht gewohnt, auf der Strasse von einer fremden Person angelächelt zu werden, was ich sehr schade finde. Hier liegt wohl einer der grössten kulturellen Unterschiede zwischen der Schweiz und Kamerun. Ansonsten bezeichne ich mich als eine ambitionierte und perfektionistisch veranlagte Person, als guten Zuhörer und leidenschaftlichen Sportler. Wenn ich mir etwas vornehme, arbeite ich hart an meinen Zielen, achte jedoch darauf, dass meine Work-Life-Balance als zweifacher Vater dennoch stimmt. – denn nichts ist mir so wichtig im Leben wie meine Familie!

Mein Lebensmotto «Ich bin erst stärker, wenn ich schwach bin» hat viel mit meiner Zielstrebigkeit zu tun. Ich gehe gerne an meine Grenzen, kenne meine Schwächen und entwickle mich laufend weiter. Während meiner Ausbildung stand ich oft um drei Uhr nachts auf, um den Prüfungsstoff zu verinnerlichen, denn mitten in der Nacht scheint meine Konzentration am besten zu sein.

«You don’t have to know somebody to become somebody.»

Die Schweiz ist mir sehr ans Herz gewachsen. Vor allem das Schweizer System bewundere ich, denn ohne dieses stünde ich heute nicht hier. Wenn man etwas erreichen will, dann erhält man in der Schweiz eine unglaubliche Anzahl an Möglichkeiten. Als Sozialstaat unterstützt die Schweiz Migranten und öffnet den Zugang zur Bildung, was für mich immer wichtig war. Wenn ich nicht gerade im Fitness-Studio schwitze, lese ich in meiner Freizeit viele Special Interest Bücher, vorzugsweise über IOT-Themen von AWS und Cisco oder lerne im Selbststudium für diverse Zertifizierungen. Ich bin davon überzeugt, dass man alles erreichen kann, wenn man hart dafür arbeitet.

«up in the clouds on my way to unknown things.»

Vor gut einem Jahr bin ich bei der Amanox Solutions als Cloud Engineer mit einem spannenden und gleichwohl anspruchsvollen Projekt gestartet. Wir durften eine grosse Bundesverwaltung zum Thema Multicloud beraten. Dabei erstellten wir ein Konzept, welches als Entscheidungsgrundlage für die weiteren Schritte des Kunden diente. Der Kunde suchte nach einem zuverlässigen Netzwerk, das eine hohe Verfügbarkeit der Daten sicherstellt und gleichzeitig verschiedene Möglichkeiten bietet, um die Daten vor Ransomware zu schützen. Die Herausforderung dabei war die Komplexität des Projektes zu verstehen und mich in ein für mich neues Gebiet der Netzwerk-Konnektivität einzuarbeiten. In diesen 3 intensiven Monaten habe ich mein eigenes Wissen on-the-job enorm weiterentwickelt, denn die vielen Möglichkeiten in der Cloud entwickeln sich rasend schnell weiter. Das aufregendste für mich war, dass ich die Möglichkeit hatte, hinter die Kulissen eines riesigen Datacenters des Bundes zu blicken. Nebst den konzeptionellen Arbeiten gefiel mir vor allem der persönliche Austausch am besten. Denn ob ein Projekt erfolgreich wird oder nicht, hängt von vielen Parametern ab, aber die wichtigsten Einflussgrössen sind: PEOPLE! Egal ob intern oder extern: Ich schätze und liebe die soziale Interaktion, denn Menschen mit emotionaler Intelligenz machen für mich den Unterschied!